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Der Einfluss des Meeresklimas sowie der hohe Wassergehalt der Böden sind auch für die Landwirtschaft entlang der Außen- und Unterelbe spürbar: Sie senken die Sommertemperaturen im Vergleich zu den weiter vom Strom entfernt gelegenen Naturräumen.
Die holsteinischen Elbmarschgebiete bestehen aufgrund der hohen
Niederschlagsmengen überwiegend aus Wiesen- und Weideland. Die im
Windschatten gelegenen niedersächsischen und hamburgischen Gebiete wie
Vierlande, Altes Land und Finkenwerder bekommen etwas weniger
Niederschlag ab und eignen sich gut zum Obst- und Gemüseanbau. Allein
im Alten Land werden auf einer Fläche von rund 14.300 Hektar Baumobst
angebaut. Damit ist es das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet
Europas. Hauptsächlich werden Äpfel angebaut, aber auch Birnen, Süß-
und Sauerkirschen, Pflaumen und Zwetschgen wachsen hier.
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