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Auf der Strecke vom Hamburger Hafen bis zur Nordsee münden zahlreiche größere und kleinere Nebenflüsse in die Elbe, die sich bei Wassersportlern und Anglern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreuen.
So beispielsweise die Oste. Der 153 Kilometer lange Fluss verläuft auf
niedersächsischer Seite und mündet auf halber Strecke zwischen Freiburg
und Cuxhaven in die Elbe. An ihrem Oberlauf unweit der Lüneburger Heide
stehen einige gut erhaltene Mühlen aus dem Mittelalter. In dem
idyllischen Ort Osten kann die älteste erhaltene freitragende
Schwebefähre der Welt besucht werden. Weiter elbaufwärts mündet die
Stör in die Elbe, die sich ihren Weg 87 Kilometer durch
Schleswig-Holstein bahnt. Bis Rensing unterliegt sie dem Einfluss der
Tide und ist in diesem Abschnitt auch von größeren Schiffen befahrbar.
Die Krückau, die aus einem Zusammenfluss der beiden Bäche Flottbeck und
Moorbeck entsteht, ist etwa 40 Kilometer lang und entspringt kurz
hinter Elmshorn. In Elmshorn befindet sich auch ein kleiner Hafen, an
dem Ausflugsdampfer anlegen. Bis 2002 wurde hier sogar noch Getreide für
das in Elmshorn ansässige Getreidewerk angeliefert. Südwestlich von Hamburg mündet die Este in die Elbe. Der in der
Lüneburger Heide entspringende Fluss ist bis Buxtehude tideabhängig und
schiffbar. Der Buxtehuder Hafen ist der älteste künstlich angelegte
Hafen Nordeuropas und spielte im 13. Jahrhundert als
Handelsumschlagsplatz eine wichtige Rolle. Heute erfreut sich die Este
bei Anglern und Kanufahrern großer Beliebtheit.
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