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Strombauliche Maßnahmen sind nichts Neues. Schon vor über 200 Jahren musste Hamburg der stetigen Versandung der Elbe entgegenwirken, um seine wichtige Stellung im Welthandel halten und ausbauen zu können.
Anfangs schöpften eine Vielzahl von Einsatzkräften per Hand mit
Keschern die Flusssohle ab. Ab 1834 übernahmen Dampfbagger diese
Arbeit. Dadurch konnte der zulässige Tiefgang der Schiffe auf der Elbe
bis 1897 von etwa 4,3 m auf 7,9 m bei Hochwasser gesteigert werden.
Doch das Problem der Versandung blieb. Die Baggerkosten zur
Instandhaltung der Fahrrinne waren auf Dauer nicht mehr tragbar. Daher
wurde ab 1908 neben einer weiteren Vertiefung auf insgesamt 10 m bei
Niedrigwasser auch eine Regulierung der Elbe vorgenommen. Dazu wurden
starke Krümmungen des Flusslaufes abgeschwächt. An Stellen, an denen
die Elbe sehr breit war, wurde durch ufernahe Bauten das Flusswasser
gebündelt. Diese Stromregulierung steigerte die Selbstreinigungskraft
des Flusses und trug dazu bei, dass der Hamburger Hafen zu seiner
heutigen Größe und Bedeutung gewachsen ist.
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