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Der über 800 Jahre alte Hamburger Hafen nimmt allein zehn Prozent der Stadtfläche Hamburgs ein. Er ist der größte Seehafen Deutschlands. Rund 24.000 Handelsschiffe laufen ihn pro Jahr an. Die Vielfalt und Größe des nie schlafenden Hafens lässt sich am besten bei einer Hafenrundfahrt entdecken, die den Besucher an riesigen Kaianlagen mit ihren Verladekränen, Containerbrücken und großen Frachtschiffen vorbeiführt.
Eine Fahrt durch die Fleete und alten Schleusen Hamburgs wird zur Reise
in die Vergangenheit: 1321 trat Hamburg der Hanse bei. Seitdem wurde
der Hafen stetig vergrößert. Die Speicherstadt wurde zwischen 1883 und
1888 erbaut und ist in ihrer Art weltweit einmalig. Zur selben Zeit
entstand auch der Freihafen, eine zollfreie Lager- und Umschlagszone
für Güter. Ein weiteres Zeugnis der Geschichte Hamburgs ist das alte
Segelschiff Rickmer Rickmers, das an die Zeiten erinnert, als noch der
Wind die Schiffe auf ihrer Reise um die Welt antrieb. Ein anderer
Meilenstein auf der Zeitreise durch den Hafen ist auch der Besuch auf
der in Blickweite des Michel liegenden Cap San Diego: 1961 vom Stapel
gelaufen, ist sie der letzte erhaltene „klassische“ Stückgutfrachter.
Nur wenige Meter weiter liegen die modernen Containerschiffe, die heute
ihren Dienst versehen.
Diese gleichzeitige Präsenz von Tradition und Moderne wird auch in der
HafenCity zu finden sein. Sie ist das bedeutendste städtebauliche
Projekt Europas und verkörpert in einzigartiger Weise einen neuen Teil
der Hamburger Innenstadt mit Angeboten zu Wohnen, Freizeit, Kultur,
Tourismus, Handel und Dienstleistungen.
Auch der Geburtstag des Hamburger Hafens, das größte Hafenfest der Welt
mit rund 1,2 Millionen Besuchern, sollte auf keinen Fall verpasst
werden, denn die Einlaufparade der verschiedenen Schiffe ist ein
beeindruckendes Schauspiel von Moderne und Historie.
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