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Bevor ein Projekt wie der Ausbau der Elbe in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird, sind eine Reihe Voruntersuchungen durchzuführen.
In ihr werden verschiedene Ausbauvarianten erarbeitet und bewertet: Mit
Hilfe modernster computergestützter Flussmodelle werden die
hydrologischen Auswirkungen der verschiedenen Ausbauvarianten
analysiert. Dabei ist es möglich, Änderungen der Wasserstände,
Strömungen und Salzgehalte für verschiedene Tideverhältnisse und für
jede beliebige Stelle sehr genau festzustellen. Auf Basis dieser
Untersuchung kann die ökologisch sinnvollste Variante ermittelt und
eine Umweltrisikoabschätzung vorgenommen werden. Neben
der hydrologischen Analyse wird die volkswirtschaftliche Rentabilität
durch eine Nutzen-Kosten-Untersuchung festgestellt.
Angesichts des positiven Ergebnisses der Voruntersuchung, die Anfang
2004 vorgelegt wurde, hat die Bundesregierung den uneingeschränkten Planungsauftrag für die Hauptuntersuchung erteilt.
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